Aus Sorge wird Tatendrang
Sich im Vorfeld der Landtagswahlen Sachsen-Anhalt vernetzen und in Aktion kommen
09.02.2026. Salzwedel. Auf Einladung des „Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark“ kamen am Samstag rund 60 Menschen in Salzwedel zu einem Strategie- und Vernetzungstreffen für mehr Demokratie zusammen.
Teilgenommen haben Menschen aus Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien aus dem sozialen und demokratischen Spektrum. Es waren Menschen aus vielen verschiedenen Altersgruppen dabei. Auch aus den Nachbarlandkreisen Stendal und Lüchow-Dannenberg sowie aus Halle haben sich Leute beteiligt und Kontakte geknüpft.
Ausgangspunkt des Treffens waren die wahrgenommenen autoritären Raumnahmen in der Gesellschaft. Die Beteiligten fragten sich, wie sie sich zusammen mit anderen dafür einsetzen können, dass wir in Sachsen-Anhalt weiterhin auf der Basis von Respekt und Toleranz zusammenleben können.
Sowohl in der großen Runde als auch in späteren Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, wer welche Fähigkeiten oder Kapazitäten einbringen kann und es wurden Verabredungen für gemeinsame Aktivitäten getroffen.
So sollen öffentliche Demos und Veranstaltungen in den Monaten vor der Landtagswahl am 6. September 2026 organisiert werden. Darüber hinaus soll beispielsweise die „Aktion Noteingang“ stärke Aufmerksamkeit bekommen. Das ist eine Initiative, bei der Geschäfte, Cafés und andere Einrichtungen mit einem sichtbaren Zeichen im Ladenfenster, signalisieren, dass sie Schutzräume für Menschen bieten, die von Gewalt, Rassismus oder Diskriminierung betroffen sind, und Hilfe anbieten, um so Zivilcourage zu stärken und ein Netzwerk der Solidarität zu bilden.
„Als engagierte Menschen werden wir in den kommenden Monaten und über das Jahr hinaus deutliche Zeichen für Demokratie, Vielfalt, Weltoffenheit und Solidarität setzen. Wir haben uns vernetzt, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft zu stärken, um Aktivitäten zu besprechen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor autoritärer Bevormundung und Ausgrenzungen zu stärken“, zog Joel Campe ein erstes Fazit für das Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark.
„Das war ein Treffen, um sich mit neuen Engagierten zu verbinden und gemeinsam ins Tun zu kommen“ kommentiert Teilnehmerin Steffi Barisch das Treffen.
Infoveranstaltungen und Folgetreffen für weitere Vernetzung und Austausch sind geplant, Informationen werden über einen Telegram-Infokanal ausgetauscht. Interessierte können sich unter der Email-Adresse info@buendnisgegenrechtswendmark.de melden.
Pressekontakt: info@buendnisgegenrechtswendmark.de