04.09.: #unteilbar – Großdemonstration für eine solidarische und gerechte Gesellschaft

Berlin-Mitte 10117 | Straße des 17. Juni – Ebertstraße – Leipziger Straße | 13:00

Wir alle sind jetzt gefordert, klar und #unteilbar zu zeigen, dass wir eine andere Gesellschaft wollen. Die Krisen unserer Zeit verlangen dringend unser gemeinsames Einstehen für Solidarität: Für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und konsequentes Handeln gegen die Klimakrise.

Wir verbünden uns – so wie wir uns im „Aufbruch der Vielen“ 2015 und mit 242.000 Menschen bei unserer #unteilbar-Demo 2018 in der Zurückweisung des Rechtsrucks und für eine offene Gesellschaft verbündet haben.
Zeigen wir unsere #unteilbare Solidarität, gehen wir am 4.9. wieder zusammen auf die Straße!

Ablauf der Demo und Hinweise zum Hygiene-Konzept

Die #unteilbar-Demonstration wird eine richtige Demo werden – mit einem gemeinsamen Auftakt, einer Laufstrecke, mit Lautsprecherwagen, die unterwegs politisches Programm zu verschiedenen Themenfeldern machen, und mit einem gemeinsamen Abschluss. Die Demonstration beginnt um 13:00 Uhr.

Wir haben ein Hygiene-Konzept ausgearbeitet, um unsere Demonstration in Zeiten der Pandemie verantwortungsvoll umsetzen zu können – und sind dafür auf die Unterstützung aller Teilnehmenden angewiesen: Bitte tragt während der gesamten Demonstration eine Maske – am besten FFP2. Bitte achtet auf die Abstände zu Personen, die nicht zu eurem Haushalt gehören. Berliner*innen: Kommt möglichst mit dem Fahrrad, um Platz in den S- und U-Bahnen für Menschen zu lassen, die von weiter her anreisen. Und nutzt es während der Demo als Abstandhalter. Bringt bitte eine Picknick-Decke mit, damit ihr beim Abschluss mit Abstand zu anderen, aber gemeinsam mit jenen, denen ihr nah seid, das Programm anhören und -schauen könnt. Wenn ihr Erkältungssymptome habt, kommt bitte nicht zur Demo, sondern bleibt zu Hause. (Ihr könnt die Demo über ALEX Berlin im Radio, Fernsehen und im Stream mitverfolgen.) Richtig gut wäre es, wenn alle vor der Demo noch einen Schnelltest machen würden. Wir werden das nicht kontrollieren (können). Doch wenn sich viele vorher testen, sind wir alle noch ein bisschen sicherer – und es kostet ja (noch) nichts.

Auftakt:

Das Auftaktprogramm beginnt um 13 Uhr gleichzeitig an allen Lautsprecherwagen, die auf der Straße des 17. Juni, der Ebertstraße und der Leipziger Straße bis Höhe Friedrichstraße auf euch warten, wenn ihr ankommt.
Ihr könnt euch aussuchen, bei welchem Lauti ihr den ersten Teil der Demo verbringen möchtet, euch dort verabreden und direkt dorthin anreisen. Durch diese Aufteilung haben wir alle beim Ankommen genug Platz, um Abstände einzuhalten. Je mehr von euch mit dem Fahrrad kommen, desto besser können wir zusätzlich möglichem Gedränge im ÖPNV vorbeugen.Sharepic zum Download

Demonstrationszug:

Nach und nach wird sich die Demo in Bewegung setzen. Die Lautis spielen unterschiedliches Programm zu verschiedenen Themen. Die Straßen sind sehr breit und wir alle achten darauf, die Abstände einzuhalten.

Gemeinsamer Abschluss:

Der Abschluss wird in der Nähe des Alexanderplatzes stattfinden. Dort gibt es ein buntes #unteilbar-Bündnisprogramm. Auch dieses Programm wird über die Lautis abgespielt, sodass ihr es alle hören könnt. Außerdem wird das Abschlussprogramm über ALEX Berlin im Radio, Fernsehen und als Stream übertragen. [links] Ihr könnt es euch auf eurer mitgebrachten Picknick-Decke bequem machen, Musik und Reden lauschen – und könnt über euer Handy oder Tablet sogar gleichzeitig den Stream anschalten und mit Abstand zuschauen.

#unteilbar solidarisch – gerade jetzt!

Hier findest Flyer, Plakate und Sticker zur Demo – auch online bestellbar!

04.09.: Perspektiven: Vielfältig – was tun gegen völkische Landnahme?

Veranstaltung und Netzwerktreffen (Achtung, nur mit Anmeldung bis 31.08.!)

Völkische Siedler:innen, Rechte Landnahme, Anastasia-Bewegung – meist ökologisch motiviert üben sie ein altes Handwerk aus und organisieren sich abseits staatlicher Kontrolle. Mal sichtbar im Dorf und mal im Verborgenen leben sie ihre menschenfeindliche Ideologie im Kleinen auf dem Land aus. Die Perspektive: Bleiben und mehr werden.

Doch in einigen Regionen organisieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, die für eine vielfältige Gesellschaft auf dem Land eintreten und sichtbar ihren Standpunkt zeigen: Für völkisches und antisemitisches Gedankengut ist hier kein Platz!

Am 04. September 2021 laden die Amadeu Antonio Stiftung und die Gruppe „beherzt“ ins Jahrmarkttheater in Altenmedingen zum Informieren, Austauschen und Diskutieren ein. Zwischen best practice, Widersprüchen und offenen Fragen gibt es nach der langen Zeit in digitalen Räumen auch die Möglichkeit, sich vor Ort informell auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es um Fragen wie diese:

Was bedeutet es, in ländlichen Räumen öffentlich Position gegen völkisches Gedankengut zu beziehen? Welche Herausforderungen gibt es dabei, mit wem lohnt es sich zusammenzuarbeiten? Welche politischen Forderungen ergeben sich und was kann jede:r Einzelne tun?

An einen Impulsvortrag von Andrea Röpke (Autorin „Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“) knüpfen eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen der aktiven Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Regionen (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern) sowie der Austausch mit und unter den Teilnehmenden an. Eine musikalische Einlage bieten Thomas Matschoß, Anna Sinkemat und Maurice Schneider mit Liedern zur aktuellen Lage und Ausklingen der Veranstaltung.

Link zur Veranstaltung: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/termine/perspektiven-vielfaeltig-was-tun-gegen-voelkische-landnahme/

01.09.: “Spurensuche” um Güstritz am Antikriegstag

Das antimilitaristische Bündnis Wendland* lädt am 01. September, dem Antikriegstag, zu 17:00 Uhr für die Vorstellung des Projekts “Spurensuche: NS-Zwangsarbeit im Krieg” nach Güstritz ein.

Treffpunkt ist 17:00 Uhr am Dorfplatz in Güstritz

* Mit Unterstützung des DGB-Kreisverband Lüchow-Dannenberg, Solidaritätskomitee Rojava-Wendland, Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark, KURVE Wustrow, DFG-VK Lüneburg, DieLINKE Kreisverband Wendland und Buchladen Hielscher.

28.08. in Unterlüß: Mahnwache gegen die AfD-Veranstaltung

Ein Aufruf vom Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus und des Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus:

Am Samstagnachmittag will die AFD im Bürgerhaus in Unterlüß eine Veranstaltung durchführen. Eigentlich sollte diese AFD-Veranstaltung ursprünglich in Uelzen stattfinden. Dort hat die AFD aber keinen Raum bekommen. Außerdem waren in Uelzen Proteste angekündigt worden. So hat sich die AFD schließlich für das Bürgerhaus in Unterlüß entschieden.

Aber auch in Unterlüß wird es Proteste geben. Die Initiativen “Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus” und “Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus“ haben für Samstagnachmittag eine Mahnwache angemeldet. Sie beginnt um 15.00 Uhr vorm Bürgerhaus in Unterlüß, an der Ecke Hermannsburger Straße / Waldstraße.

Mit radikalen Forderungen wie einem EU-Austritt Deutschlands und einer komplett anderen Corona-Politik zieht die AfD in den Bundestagswahlkampf. Auch in der Flüchtlingspolitik verschärft sich weiter ihr Kurs. Entwickelt sich die AFD immer mehr zur “neuen NPD“? 

Bei der Kommunalwahl im thüringischen Wartburgkreis rief die NPD zur Unterstützung der AFD auf und verzichtete „im Sinne der patriotischen Kräftebündelung” auf eigene Kandidaten. Der Parteitag der AFD in Dresden habe deutlich gezeigt, dass sich die Partei programmatisch der NPD immer weiter annähere und in einigen wesentlichen Punkten kaum mehr von der NPD unterscheide, heißt es auf der Facebook-Seite des NPD-Kreisverbandes.

Drei Gründe, warum wir uns der “Alternative für Deutschland“ (AFD) in den Weg stellen:
1. Hetze gegen Geflüchtete
Die Alternative für Deutschland hetzt derzeit vor allem gegen Geflüchtete. Gezielt stellt sie dabei Zuwanderung und Flucht als gesteuerte und von Regierung, Opposition und Medien geförderte Bedrohung für Menschen, Land und Kultur dar. Sie verbreitet nationalistische, völkische Hetze und organisiert soziale Unzufriedenheit.
2. Gegen Demokratie und Teilhabe
Die AfD gibt vor, für Teilhabe und Demokratie zu kämpfen, weil sie für Volksentscheide ist. Tatsächlich will die AfD genau die Elemente der Demokratie schwächen oder abschaffen, die für die Interessenvertretung von Opposition und Minderheiten wichtig sind. Sie will dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Landeszentralen für politische Bildung, genauso wie Stiftungen oder Projekten gegen Diskriminierung und Nazis die Mittel entziehen.
3. Sexistisches Familienbild
Die AfD behauptet, dass sie sich für Familien einsetzt. Gemeint sind damit Vater-Mutter-Kind-Familien und darin vor allem die Männer. Damit schließt sie einen riesigen Teil der Gesellschaft aus.

Unsere Alternative heißt: Solidarität.
Wir wollen eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können, in der Kindern ohne Furcht oder Hass aufwachsen und in der alle die gleichen Rechte haben und die gesellschaftliche Unterstützung erfahren, die sie brauchen.

Standhaft gegen Rechts – Kundgebung am 13.08.2021 in Stendal

Am Freitag veranstaltet die AfD in Stendal ab 18h am Marktplatz ihren Wahlkampfauftakt zur Bundestagswahl. Als Parteipromi ist der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla eingeladen. Kommt zahlreich zur Gegenkundgebung am Freitag, 13.08.2021 um 17:30 Uhr am Winckelmannplatz.

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