BgR-News – 2026 ist da, wir auch!

Minnesota, Iran, Kobanê, Venezuela, Gaza, Grönland, Kiew,… und dann wir hier in Wendland/Altmark. Lest selbst. Diesmal oben ein paar redaktionelle Ankündigungen und unten die lange Terminliste.

Inhaltliche Hinweise:

  • Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt:
    • Ein Radio-Interview vom 6.1.2026 mit David Begrich von Miteinander e.V. zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: https://www.freie-radios.net/140187
    • Die Partei des Postengeschachers, der Vetternwirtschaft, Bereicherung, Begünstigung mit Intrigen und internen Machtkämpfe: https://www.n-tv.de/politik/Die-grosse-Schlammschlacht-Verspielt-die-AfD-ihren-Vorsprung-id30246262.html
    • Im Anhang findet ihr die aktuelle Anfrage der AfD Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt mit dem Titel „Linksextremer Gewalt entgegentreten – „Antifa“-Strukturen zerschlagen“. Schaut mal rein. 
    • Ein Podcast, der Politik wöchentlich beleuchtet ist „Gilda con Arne“ mit Gilda Sahebi und Arne Semsrott – die berichten u.a. vom Besuch von AfD-Abgeordneten in den USA bei den Young Republicans, sprechen über die Klagen der Angehörigen der NSU-Opfer und die Landtagswahlen in diesem Jahr. https://www.acbstories.com/work/gilda-con-arne
  • Erfreuliche Nachricht „Seenotrettung: Freispruch in allen Punkten – Verfahren gegen 24 Seenotretter in Griechen­land beendet“https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196919.lesbos-seenotrettung-freispruch-in-allen-punkten.html
  • Gegenwind-Fonds der AAS: relativ niedrigschwellig bi zu 5.000 Euro beantragen https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/gegenwind-2026-fonds-gegen-rechtsextremismus-131017/
  • Campaigner*in für WeAct mit Schwerpunkt Ostdeutschland zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit 32 bis 39 Wochenstunden im Homeoffice, befristet auf zwei Jahre – Campact e.V. ist eine Kampagnen-Organisation, mit der über 4,25 Millionen Menschen entschlossen für progressive Politik eintreten und unsere Demokratie verteidigen. Wenn wichtige politische Entscheidungen anstehen, starten wir Kampagnen – digital und auf der Straße. Wir schmieden breite Bündnisse und mobilisieren eine starke Bewegung für die gemeinsame Sache. Unsere Kampagnen treiben den ökosozialen Fortschritt voran und verteidigen unsere Demokratie. Damit eine gerechte Gesellschaft entsteht, in der alle Menschen sicher und selbstbestimmt in Frieden und Freiheit leben können. Stellenausschreibung: https://jobs.talents4good.org/jobs/192328220-campaigner*in-weact
  • Kleiderspenden für Menschen auf der Flucht an der italienisch-französischen Grenze – Männerklamotten (T-Shirts, Pullover, Jacken, Hosen, Socken, Schuhe, Taschen, Rucksäcke) gesucht, alle Größen, nur sauber und gut erhalten. Bis 20. Februar im Flur des Gasthof Meuchefitz abgeben. Wer Interesse an mehr Hintergrundinformationen hat, auf diesem Blog  werden Erfahrungsberichte und Beobachtungen von Pushbacks gesammelt. https://parolesulconfine.com/
  • Queer- & TraNs*-Beratung in Lüchow: Seit Oktober 2025 gibt es unter dem Namen QuTee zweimal im Monat im Allerlüd, dem Mehrgenerationenhaus in Lüchow, eine Queer- und TraNs*-Peer-to-Peer-Beratung. Siehe Allerlüd-Kalender oder per Signal / WhatsApp (0176 68919341) / Mail (shane-at-qutee@outlook.de) einen Termin ausmachen. 
  • Aktuelle Ausstellung in der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen: „Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende“, noch bis 20.3. zu sehen, weitere Infos hier: https://gedenkstaette-gardelegen.sachsen-anhalt.de/news-detail/wechselausstellung-1945-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus-am-kriegsende-ab-12-maerz-2026

Termine:

  • Sa, 24.1.2026, 13:00 Uhr, Marktplatz Halle: Demo „Gemeinsam für ein solidarisches Bleiberecht“
  • Sa, 24.1.2026, 14:00 Uhr, Marktplatz Lüchow: Demo „No war on Northern Syria“
  • So, 25.1.2026, 17:00 Uhr, Altes Rathaus, Lüchow: Sprechen und Zuhören „Was macht dir Mut in dieser Zeit?“
  • So, 25.1.2026, 19:00 Uhr, Avenir, Lüneburg: Infoveranstaltung zum Neujahrsempfang der AfD
  • Mo, 26.1.2026, 16:00 Uhr, Online: Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025: Differenziertes Bild der Stimmung im Land
  • Di, 27.1.2026, ab 15:45 Uhr, Salzwedel / Lüchow: Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
  • Do, 29.1.2026, 13:00 Uhr, Online: Workshop-Reihe „Kommunikations-Know How für die Zivilgesellschaft“
  • Fr, 30.1.2026, 15:30 Uhr, Schulzentrum, Bleckede: Demo und Kundgebung für Demokratie und Vielfalt und gegen die Kälte des Faschismus
  • Sa, 31.1.2026, 10:00 Uhr, Gemeinschaftshaus, Hitzacker: Workshop „Antifeministische und queerfeindliche Parolen“
  • Sa, 31.1.2026, 15:00 Uhr, Hasselbachplatz, Magdeburg: Demo „Jürgen und Björn stör’n!“
  • Mo, 2.2.2026, 18:00 Uhr, Bürgermeisterhof, Salzwedel: Heimat im Gespräch. Ein Abend zum Zuhören und Austauschen
  • Di, 3.2.2026, 19:30 Uhr, Platenlaase: Kino „Die Möllner Briefe“
  • Fr, 6.2.2026, 19:30 Uhr, Platenlaase: Infoveranstaltung „Solidarisch – jetzt erst recht!“ Zu GEAS und Solidarische Provinz
  • Sa, 7.2.2026, 13:30 Uhr, Salzwedel: BgR lädt ein zum Strategietreffen „Für mehr Demokratie“ 
  • So, 8.2.2026, 11:00 Uhr, Kino „Alte Brennerei“, Lüchow: Film „Stolz & Eigensinn“
  • Sa, 14.2.2026, 11:00 Uhr, Kleine Markthalle, Stendal: Erstes Bündnistreffen „Solidarische Altmark“
  • Ab 18.2.2026, 17:00 Uhr, Salzwedel / Lüchow: Workshopreihe „Antidiskriminierung“ von EinsWeiter und den VHS 
  • Di, 24.2.2026, 16:00 Uhr, Wustrow: Argumentationstraining gegen rechte Parolen
  • Fr, 27.2.2026, 9:00 Uhr, Halle: Tagung „Politisch Handeln im autoritären Sog: widerständig und solidarisch“
  • Sa, 28.2.2026, 10:00 Uhr, Gemeinschaftshaus, Hitzacker: Workshop „Rechte und rassistische Parolen kontern“
  • So, 1.3.2026, 14:00 Uhr, Platenlaase: Veranstaltung zum Digitalen Unabhängigkeitstag
  • 16.-18.3.2026, GSI, Bad Bevensen: Seminar „Allyship & Zivilgesellschaft – aktiv verbündet sein“

Wir sehen uns auf der Straße und bei Strategie- und Vernetzungstreffen!

Euer Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark


Sa, 24.1.2026, 13:00 Uhr, Marktplatz Halle: Demo „Gemeinsam für ein solidarisches Bleiberecht“

Gemeinsame Anreise zur Demo in Halle aus SAW: Treffpunkt 9:30 Uhr am Bahnhof.⁩

Mehr Infos: https://www.instagram.com/p/DTNhZ33DcVg/ und https://www.demokrateam.org/aktionen/gemeinsam-fuer-ein-soziales-bleiberecht/


Sa, 24.1.2026, 14:00 Uhr, Marktplatz Lüchow: Demo „No war on Northern Syria“

Wie ihr bestimmt mitbekommen hat werden die Gebiete der Demokratischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien – auch bekannt als Rojava – zur Zeit massivst angegriffen. Die Truppen des islamistischen selbsternannten Übergangspräsidenten Jolani, die Türkische Armee (mittels Drohnen) und andere Islamistische Milizen greifen Rojava von allen Seiten aus an – von dem einstigen selbstverwalteten Gebiet ist nur noch ein Bruchstück nicht erobert.

Die demokratische Selbstverwaltung von Rojava war seit ihrer Gründung vor 12 Jahren die sicherste Region Syriens. Kurd*innen, Araber*innen, Ezid*innen, Christ*innen und andere Minderheiten konnten dort in Frieden als Teil einer pluralistischen Gesellschaft zusammen leben. Frauen und andere unterdrückte Geschlechter hatte gleiches Mitspracherecht und eigene Organisierungsformen – der Kampf um Befreiung in Rojava ist auch als Frauenrevolution bekannt geworden.

Diese und viele weitere Errungenschaften werden im Falle eines Sieges von Jolani und der islamistischen HTS zerstört werden.

Zum Schutz der Menschen in Rojava, zum Schutz eines einzigartigen emanzipatorischen Gesellschaftsprojekts muss Rojava verteidigt werden! Hier im Wendland können wir an der Situation dort wenig verändern. Aber wir können Öffentlichkeit schaffen und Druck auf die Bundesregierung und die EU ausüben! Über viele Jahre wurden die kurdischen SDF von westlichen Staaten unterstützt als sie an vorderster Front gegen den IS Kämpften und bei ihrer Befreiung der Ezid*innen von der Sklaverei. Und nun werden sie auf einmal Fallen gelassen. Hätte Jolani nicht die Rückendeckung des Westens könnten er und die HTS die Selbstverwaltung in Rojava nicht in Grund und Boden bomben.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung und die EU dazu auf, Einfluss auf Jolani zu nehmen und die Angriffe auf Rojava umgehend zu beenden!

Deshalb, und um unserer Solidarität mit den Menschen in Rojava und unserer Unterstützung der emanzipatorischen Gesellschaft Ausdruck zu verleihen rufen wir dazu auf, am Samstag, 24.1. 14:00 Uhr gemeinsam in Lüchow demonstrieren zu gehen!

Teilt den Aufruf gern über eure Kanäle! Und bringt Transparente, Schilder, Redebeiträge,… mit.


So, 25.1.2026, 17:00 Uhr, Altes Rathaus, Lüchow: Sprechen und Zuhören „Was macht dir Mut in dieser Zeit?“

Wir, die AG Direkte Gespräche, laden euch herzlich ein zu einem „Sprechen & Zuhören“ am Sonntag, 25.01. von 17:00-19:00 Uhr im Alten Rathaus am ZOB in Lüchow. Diesmal zu der Frage: „Was macht dir Mut in dieser Zeit?“ 
Wir freuen uns auf euch und andere, die ihr gerne dazu einladen und mitbringen könnt!


So, 25.1.2026, 19:00 Uhr, Avenir, Lüneburg: Infoveranstaltung zum Neujahrsempfang der AfD

Bei dieser Infoveranstaltung geht es um Kontext zur AfD-Veranstaltung, um den Gegenprotest in Bleckede, um Infos zur Anreise und Bezugsgruppenfindung sowie um Checklisten.

Widersetzen lädt ein ins Avenir am Fluss, Ilmenaugarten 137C

Mehr Infos: https://www.instagram.com/p/DTsIhieiOe2/


Mo, 26.1.2026, 16:00 Uhr, Online: Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025: Differenziertes Bild der Stimmung im Land

Von 16:00 bis 17:00 Uhr findet die nächste Ausgabe von Streit&Struntz statt.

Unter dem Titel „Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025: Differenziertes Bild der Stimmung im Land“ wird Prof.in Dr.in Katrin Reimer-Gordinskaya vom Institut für demokratische Kultur der Hochschule Magdeburg-Stendal zentrale Erkenntnisse aus der kürzlich veröffentlichten Studie vorstellen. Den dazugehörigen Impulstext finden Sie im Anhang zu dieser E-Mail. 

Wir freuen uns sehr auf den Austausch und laden Sie herzlich dazu ein, eigene Fragen zu stellen, zu kommentieren und mitzudiskutieren.

Anmelden können Sie sich noch bis Montagvormittag über diesen Link: https://seu2.cleverreach.com/f/302459-422157/ oder per Mail an streitundstruntz.konfliktberatung@vfb-saw.de. Die Zugangsdaten werden kurz vor der Veröffentlichung verschickt.

Mit der Anmeldung zu dieser Ausgabe von Streit&Struntz erklären Sie Ihr Einverständnis zur DSGVO-konformen Verarbeitung Ihrer Daten und zu einer möglichen Veröffentlichung von Mitschnitten aus der Streit&Struntz-Ausgabe.

Herzliche Grüße

Antonia Mohr

Projektmitarbeiterin
Projekt „Vielfalt und Integration gemeinsam gestalten – Strategien für Kommunen im Wandel“ (StKW)
E-Mail: mohr.konfliktberatung@vfb-saw.de
Telefon – Durchwahl: 03901 30149 – 604
Telefon – Zentrale: 03901 30149 – 600
Mobil: 0151 42041977
K3B – Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung des VFB Salzwedel e.V.
Webseite: https://k3b-saw.de/
Linkedin: https://www.linkedin.com/company/k3b-kompetenzzentrum-kommunale-konfliktberatung


Di, 27.1.2026, ab 15:45 Uhr, Salzwedel / Lüchow: Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Ortsverband Salzwedel der Partei Die Linke lädt zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus alle Bürgerinnen und Bürger, die an einem ehrlichen und respektvollen Gedenken interessiert sind, zur Gedenkveranstaltung ein:

15.45 Uhr am Ehrenmal Ritzer Brücke Salzwedel

Das Ehrenmal ist 244 Menschen/Häftlingen gewidmet, die in den letzten Kriegstagen 1945 unter bestialischen Umständen verhungerten, an Krankheiten starben oder direkt ermordet wurden.
Die aktuellen Ereignisse in Deutschland, in Europa und der Welt untermauern die Notwendigkeit, die Erinnerung an die unmenschlichen Ergebnisse von Krieg und Faschismus wachzuhalten. Wir wollen der Toten gedenken, an das Unfassbare erinnern und die Lebenden mahnen, ungebrochen gegen Kriege und ein weiteres Erstarken der faschistischen Ideologie zu kämpfen. Aktives Handeln für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt ist notwendiger denn je! Für eine Welt, in der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben dürfen.
Erinnerung und Auseinandersetzung sind notwendig.

16.30 Uhr am Gedenkstein des Mahnmals Gardelegener Straße, Salzwedel

Am Gedenkstein für die Häftlinge des ehemaligen Außenlagers Salzwedel des Konzentrationslagers Neuengamme an der Gardelegener Straße wird der Bürgermeister der Hansestadt Salzwedel, Herr Olaf Meining, am 27.01.2026 um 16.30 Uhr Bürgerinnen und Bürger zur Gedenkveranstaltung der Stadt Salzwedel begrüßen. An diesen Ort wird an die Häftlinge im Außenlager des KZ Neuengamme erinnert. Bis zu 3000 vorwiegend weibliche Häftlinge mussten dort in den Jahren 1944 und 1945 unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten. Viele von ihnen starben vor der Befreiung am 14.04.1945.

16:30 Uhr Marktplatz, Lüchow

Die OMAS GEGEN RECHTS WENDLAND laden ein zur Mahnwache auf dem Marktplatz Lüchow um 16.30 Uhr.

18.00 Uhr Foyer des Rathauses, Salzwedel

Um 18.00 Uhr erfolgt im Foyer des Salzwedeler Rathauses die Eröffnung der Ausstellung „Erinnern und Gedenken – Das KZ-Außenlager Salzwedel“. Die Ausstellung erinnert an die im Außenlager des KZ Neuengamme inhaftierten Frauen, ihre Zwangsarbeit, ihr Leiden und ihre Befreiung. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses noch bis zum 27.2. besucht werden.


Do, 29.1.2026, 13:00 Uhr, Online: Workshop-Reihe „Kommunikations-Know How für die Zivilgesellschaft“

2025 war ein Jahr des Umbruchs in den Medien. Die Debatte im digitalen Raum wird zunehmend von rechtsextremen Akteuren und großen Plattformen bestimmt. KI und Content Creators genießen oft mehr Vertrauen als klassische Medien.

2026 werden sich diese Entwicklungen weiter verstärken. Für uns als demokratische Zivilgesellschaft ist es deswegen wichtig, zu lernen, wie wir  in dieser neuen Medienlandschaft wirksam sein können.

Dafür planen wir eine neue Workshopreihe in 2026 für Komm3unikationsmenschen aus der demokratischen Zivilgesellschaft. Immer Donnerstag laden wir dich zu einem einstündigen Training zur Mittagszeit ein. Hier kannst du dich direkt anmelden: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdtK7BedmxFIOyrlopk1QUlpaaln8E96IMe1JFgSvJG76Y3lQ/viewform

Mit dabei sind Trainer*innen aus dem GSCC-Netzwerk, angefragt sind u. a. Shayne Misselbrook, der ehemalige Head of Policy im Team von Jacinda Ardern, und Chloé Mikolajczak, selbst Influencerin auf TikTok und LinkedIn.

Thematisch geht es u. a. um aktuelle Veränderungen in der Medienarbeit, das wirksame Platzieren politischer Forderungen, Zusammenarbeit mit Influencern und Sichtbarkeit in AI-Tools.

Die Workshops finden einmal pro Woche, donnerstags zur Lunchtime, online per Zoom statt.

Am Besten du blockierst dir jetzt schonmal die Donnerstage im Januar und Februar immer um 13:00 Uhr damit du nichts verpasst.

Herzliche Grüße
Anne von Zukunft Demokratie


Fr, 30.1.2026, 15:30 Uhr, Schulzentrum, Bleckede: Demo und Kundgebung für Demokratie und Vielfalt und gegen die Kälte des Faschismus

Startpunkt der Demo ist verlegt worden!⚠️ 15.30: Schulzentrum, Nindorfer Moorweg 2. ⚠️⚠️

Am Freitag, den 30.01. plant der Kreisverband der AfD Lüneburg einen Neujahrsempfang u.a. mit Beatrix Storch und Vanessa Behrendt im Bleckeder Haus in Bleckede. Auch eine Ortsgruppengründung steht fürs Wochenende im Raum. Trotz der eher ländlichen Lage, ist Bleckede ein strategisch wichtiger Standort für die AfD. Eine hohe Zustimmung der Wähler*innen, die in einigen Ortsteilen weit über 30 % liegt und das langjährige Engagement von Stefan Müller (Geschäftsführer Tillmann Bau GmbH), erleichtern dabei die Gründung einer Ortsgruppe.

Stefan Müller zählt schon länger zu einem wirksamen Unterstützerkreis der AfD in der Region. So ließ er im vergangenen Jahr Wahlwerbung der AfD an einem Kran auf seinem Grundstück anbringen und empfing Tino Chrupalla MdB, Maximilian Krah MdB und Stephan Bothe MdL auf seinem Firmengelände und im Gasthaus Waldfrieden.

‼️ Dies wollen wir nicht unkommentiert lassen.

🗓️ Wir rufen euch dazu auf am 30.01. mit uns nach Bleckede zu fahren und sich dem Gegenprotest anzuschließen. Organisiert euch in Bezugruppen und bildet Fahrgemeinschaften mit Autos! Keinen Meter den Faschist*innen!🚩


Sa, 31.1.2026, 10:00 Uhr, Gemeinschaftshaus, Hitzacker: Workshop „Antifeministische und queerfeindliche Parolen“

Der Verein Dorfleben Hitzacker lädt Interessierte ein zum Workshop „Antifeministische und queerfeindliche Parolen“. Er findet statt am Samstag 31. Januar von 10-17 Uhr im Saal des Gemeinschaftshauses der Genossenschaft Hitzacker/Dorf, Sarensecker Weg 8. Der Workshop ist öffentlich und kostenlos, Spenden sind willkommen.

Das Seminar soll Menschen dazu befähigen antifeministischen Parolen entschieden entgegenzutreten, wo immer sie ihnen begegnen. Praktische Übungen stehen deshalb im Mittelpunkt. Die Basis bildet eine kurze theoretische Einführung ins Thema und eine Betrachtung verschiedener Akteur*innen des Antifeminismus.

Antifeminismus ist eine Form der politischen Organisierung und Mobilmachung – gegen Feminismus und die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Eine besondere Gefahr des Antifeminismus ist seine Funktion als Bindeglied zwischen der „Mitte“ der Gesellschaft und der extremen Rechten. Antifeministische Begriffe, Positionen und Narrative sind weit verbreitet und begegnen uns über alltägliche sexistische Sprüche hinaus. Sie sind alles andere als harmlos und können als Einstieg in rechte Weltbilder fungieren. Die Teilnehmenden werden gestärkt, sich klar gegen diskriminierende und menschenfeindliche Aussagen zu positionieren und zu widersprechen – im Bekannten- und Familienkreis, am Arbeitsplatz oder im Verein. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten ab 16 Jahren sowie an Personen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren, in landwirtschaftlichen und metallverarbeitenden Betrieben und Gärtnereien und in der kommunalen Verwaltung tätig sind.

Plätze sind begrenzt. Anmeldung bis 26. Januar bitte per Mail an r.hoefers@posteo.de Es gibt vegetarisches warmes Mittagessen (6 €/Person), kalte/warme Getränke gegen Spende.

Es ist die zweite Veranstaltung der Workshopreihe: „Mit gemeinsamer Stimme Demokratiefeinden widersprechen!, die von der Amadeus Antonio-Stiftung finanziell gefördert werden. Am 28. Februar findet ein weiterer Workshops statt zum Thema „Rechte und rassistische Parolen“ (Anmeldung bis 23. Februar).

Veranstalter: Dorfleben Hitzacker e.V. in Kooperation mit der Gruppe „Wir gegen Rechts“ von der Genossenschaft Hitzacker/Dorf, der Nachbarschaftsgruppe gegen Rechts Hitzacker und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.


Sa, 31.1.2026, 15:00 Uhr, Hasselbachplatz, Magdeburg: Demo „Jürgen und Björn stör’n!“

Demo gegen die „Compact“-Jubiläumsgala in Magdeburg

Für ein buntes Sudenburg 🌈

Das extrem rechte Magazin „Compact“ feiert am 31. Januar 2026 in Magdeburg Jubiläum . Mit dabei: Björn Höcke, Jürgen Elsässer und weitere Akteur*innen der rechtsextremen Szene ⚠️.
Das nehmen wir nicht hin ❌.

Als Bündnis Solidarisches Magdeburg stellen wir uns klar gegen diese Veranstaltung. Wir wollen keine Bühne für Rechtsextremismus in Sudenburg 🚫. Stattdessen stehen wir für Vielfalt, Solidarität und Demokratie ❤️🌈.

Kommt am 31. Januar um 15 Uhr zum Hasselbachplatz⁩


Mo, 2.2.2026, 18:00 Uhr, Bürgermeisterhof, Salzwedel: Heimat im Gespräch. Ein Abend zum Zuhören und Austauschen

Was bedeutet Heimat für Sie? Ist sie ein Ort, ein Gefühl oder eher ein Mensch? Und wie geht es Ihnen dort, wo Sie gerade leben? Wie ist Ihr Blick auf Salzwedel, was tut Ihnen hier gut, was vermissen Sie vielleicht, was wünschen Sie sich?

Wir laden Sie ein zu einem moderierten Gesprächsabend, bei dem persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt stehen. In kleinen Gruppen hören wir einander zu, teilen Perspektiven und kommen respektvoll ins Gespräch. Ohne Debattenzwang, ohne richtig oder falsch.

Montag, 2.2.2026 | 18:00–20:30 Uhr

Bürgermeisterhof | Burgstraße 18 | 29410 Salzwedel

Brückenbau Salzwedel möchte eine offene und respektvolle Gesprächskultur in Salzwedel mitgestalten. Dafür bringen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenswelten zusammen und ermöglichen Perspektivwechsel. Beim Format Sprechen & Zuhören geht es um ehrlichen Austausch und wohlwollendes Miteinander, dieses Mal zum Thema Heimat.

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Sicht mit, oder hören Sie einfach zu.

Eine Veranstaltung von Brückenbau Salzwedel in Kooperation mit Mehr Demokratie

Keine Kosten für Eintritt/ Teilnahme. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Kontakt: brueckenbau-saw@posteo.de


Di, 3.2.2026, 19:30 Uhr, Platenlaase: Kino „Die Möllner Briefe“

Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der 7-jährige Junge überlebte das Feuer, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. 

In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten. Verwoben mit İbrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen, bilden diese längst vergessenen Botschaften eine eindrucksvolle visuelle Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Film begleitet İbrahim und seine Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat İbrahim einen Weg gefunden, seinen Schmerz zu kanalisieren. Sein Bruder Namık hingegen kämpft immer noch mit den emotionalen Narben der Vergangenheit. 

DIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Opfern mehr Gehör, sondern deckt auch die verborgene Solidarität auf, derer sie sich jahrelang nicht bewusst waren. Der Film eröffnet eine neue Perspektive auf das Gedenken: er rückt die Geschichten der Überlebenden in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie den Raum und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.

Ab 18.30 sind die OMAS GEGEN RECHTS Wendland mit einem Infostand im Foyer des Kulturvereins Platenlaase zugegen.


Fr, 6.2.2026, 19:30 Uhr, Platenlaase: Infoveranstaltung „Solidarisch – jetzt erst recht!“ Zu GEAS und Solidarische Provinz

Bis Juni 2026 steht die Umsetzung des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS) an. Deutschland ist dabei bereits über das Ziel hinausgeschossen; die Devise scheint: Abschreckung um jeden Preis. Die Veranstaltung informiert zunächst, welche Veränderungen GEAS mit sich bringen wird, und was das konkret für Betroffene bedeutet. 

Im zweiten Teil stellt sich die „Solidarische Provinz“ vor und zeigt Perspektiven auf.


Sa, 7.2.2026, 13:30 Uhr, Lorenzsaal der Gemeinde St. Marien, Salzwedel: BgR lädt ein zum Strategietreffen „Für mehr Demokratie“ 
Die gesellschaftliche Stimmung und die Landtagswahlen im September 2026 treiben Sie um? Sie fragen sich, wie Sie sich zusammen mit anderen dafür einsetzen können, dass wir in Sachsen-Anhalt weiterhin auf der Basis von allgemeinen Menschenrechten, Respekt und Toleranz zusammen leben können und werden?

Wir als Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark stellen uns diese Fragen auch. Das aus über 45 Initiativen, Vereinen und Läden in den beiden benachbarten Landkreisen bestehende Bündnis lädt deshalb für Samstag, 7. Februar 2026 zu einem Strategie- und Vernetzungstreffen ein.

Wen laden wir ein und warum?
Das Treffen mit dem Titel „Für mehr Demokratie!“ richtet sich vor allem an Menschen, die in der Altmark leben und an gesellschaftliche Akteure wie Vereine, Kirchen, Gewerkschaften und Parteien aus dem demokratischen Spektrum. Solidarische Gruppen/Organisationen der Nachbargebiete sind ebenfalls herzlich willkommen. Ausgangspunkt sind die zunehmenden autoritären Raumgewinnen in der Gesellschaft und die Wahlumfragen zu den kommenden Landtagswahlen.

Was werden wir tun?
Wir wollen bei diesem Treffen einerseits Raum schaffen um sich besser kennenzulernen: wer ist da und hat z.B. welche Fähigkeiten oder zeitlichen Kapazitäten oder kann hilfreiche Materialien oder Räumlichkeiten zur Verfügung stellen?
Und andererseits werden wir konkret: wie wollen wir zu den Landtagswahlen aktiv werden oder was wollen wir überhaupt tun, um gut vernetzt zunehmenden rechtsextremen Haltungen und politischen Entscheidungen Stand zu halten? 
Wir wollen Umgangsweisen für die nächsten Monate und Jahre teilen, erarbeiten, ausbauen.

Wann findet das Treffen statt?
Datum: Samstag, 7. Februar 2026
Zeiten: 13:30-17:30 Uhr
Ort: Salzwedel – genauer Ort folgt im Januar

Wir bitten um Rückmeldung per Mail an info(at)buendnisgegenrechtswendmark.de:
– Halten Sie oder Menschen aus Ihrem Zusammenhang sich den Termin frei? Diese Information hilft uns bei der Vorbereitung des Raums.
– Haben Sie selbst konkrete Vorhaben im Gepäck für die nächsten Monate und Jahre? Dann freuen wir uns über ein Stichwort, das hilft uns bei der Planung des Nachmittags.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.
Das Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark

Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder anderweitig menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.


So, 8.2.2026, 11:00 Uhr, Kino „Alte Brennerei“, Lüchow: Film „Stolz & Eigensinn“

Der Film bietet einen passenden Rahmen, um miteinander ins Gespräch über Arbeit, Biografien und Umbrüche nach der Wende zu kommen.
Lasst uns den Dokumentarfilm gemeinsam erleben. Im Anschluss wird dann sicherlich noch Zeit sein ins Gespräch zu kommen und zu reflektieren.

Ein kleiner Einblick in den Film:

  • Der Film ist ein Dokumentarfilm von Gerd Kroske aus dem Jahr 2025 und erzählt von Frauen, die in großen DDR‑Industriebetrieben gearbeitet haben und mit der Abwicklung dieser Betriebe nach der Wende konfrontiert wurden.​
  • Er kombiniert Archivaufnahmen aus den 1990er‑Jahren mit aktuellen Interviews: Die Frauen sehen sich selbst von damals, kommentieren ihre Aussagen und reflektieren, was aus ihren Hoffnungen, ihrem Berufsstolz und ihrer Unabhängigkeit geworden ist.​
  • Im Mittelpunkt stehen Themen wie berufliche Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, der Verlust von Arbeit als Teil der eigenen Identität und die Frage, was von Stolz und Eigensinn nach mehr als 30 Jahren Umbruch geblieben ist.

Wer sicher einen Platz möchte, reserviert Karten vorab beim Kino „Alte Brennerei“ in Lüchow.

Schickt die Ankündigung gerne weiter oder druckt das angehängte Plakat aus und hängt es in eure Schaufenster oder teilt es über Social Media.
Wir freuen uns über jede Person, die mit uns gemeinsam den Film erleben möchte.

Herzliche Grüße
Eure ZukunftsFrauen`*


Sa, 14.2.2026, 11:00 Uhr, Kleine Markthalle, Stendal: Erstes Bündnistreffen „Solidarische Altmark“

Liebe Engagierte,

vor der Wahl ist nach der Wahl und daher laden wir zu einem solidarischen Ratschlag nach Stendal ein.

Was: Erstes Bündnistreffen „Solidarische Altmark“
Wann: Samstag, 14.02.26 von 11 bis 15 Uhr
Wo: Kleine Markthalle, Hallstraße 49 in 39576 Stendal

Im Mittelpunkt soll die Vernetzung der in der Altmark bestehenden Initiativen Organisationen und der Austausch von Ideen bzgl. der Stärkung und Sichtbarkeit progressiver demokratischer Strukturen und die Etablierung einer streitbaren Zivilgesellschaft sein.

Mit der Landtagswahl im September 2026 droht zum ersten Mal eine AfD-geführte, rechtsradikale Landesregierung in einem Bundesland. Wir wollen gemeinsam ins Gespräch kommen, wie wir bis zur Landtagswahl und darüber hinaus Akzente setzen, Aktionen planen und Druck aufbauen, um auch in den Parlamenten dem Rechtsruck mit einer emanzipativ-fortschrittlichen Politik zu begegnen und Politik nicht auf dem Rücken von sozial schwachen und marginalisierten Gruppen auszutragen. Dazu bedarf es unterschiedlicher Ansätze, die community organizing in euren Wohnhäusern, Straßen, Stadtteilen, Dörfern über soziale Angebote und Aktionen wie Küche für Alle, Benefizkonzerte, Tanztee, Vorträge u.v.m. einschließen.

Lasst uns kennenlernen, unterstützen und organisieren, um ein starkes Zeichen für Vielfalt und Demokratie in der Altmark zu setzen. Bitte gebt uns bis zum 31. Januar 2026 Bescheid, ob ihr kommt und mit wie vielen Leuten. Fragen und Rückmeldung bitte an info@herz-statt-hetze-stendal.de

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Mit solidarischen Grüßen
Euer Bündnis Herz statt Hetze Stendal


Ab 18.2.2026, 17:00 Uhr, Salzwedel / Lüchow: Workshopreihe „Antidiskriminierung“ von EinsWeiter und den VHS 

Die Workshopreihe in Kooperation zwischen EinsWeiter e.V. und den Volkshochschulen Salzwedel und Uelzen/ Lüchow-Dannenberg

Alle Workshops sind kostenfrei, aber mit Anmeldung!

Alle Kurse sind auch für Menschen ohne jegliche Vorkenntnisse_ nix_gar nix – Scham ist eine Erfindung!

Anmeldungen bei der VHS Salzwedel unter: https://shorturl.at/QUYYh

Anmeldungen bei der VHS in Lüchow unter: https://shorturl.at/gZTvJ

Orte: VHS Salzwedel, Karl-Marx-Str. 15

VHS Lüchow, Tarmitzer Str. 7

Alle Räume sind barrierearm erreichbar. Automatische Türöffner und Aufzüge sorgen dafür, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in die Kursräume gelangen.

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun? – Antidiskriminierung und Diversity

In diesem Workshop erhalten Sie einen verständlichen Überblick über Formen und Ebenen von Diskriminierung und deren Wirkung im Alltag. Mit kleinen Übungen, Beispielen und Austausch lernen Sie, sensibler zu handeln und Vorurteile zu erkennen.

Salzwedel, 18. Februar 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Lüchow, 11. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Ich doch nicht!?“

Bias: Unbewusste Vorurteile beeinflussen unseren Alltag – oft ohne dass wir es merken. In diesem 1,5-stündigen Workshop lernen Sie auf leichte und praktische Weise, wie sogenannte „Unconscious Bias“ entstehen, wie sie unser Denken und Handeln prägen und wie wir ihnen im Alltag bewusst begegnen können. Mit kurzen Übungen, alltagsnahen Beispielen und kleinen Strategien entwickeln wir gemeinsam neue Perspektiven für einen faireren und offeneren Umgang miteinander.

Salzwedel, 18. März 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

„Du bist ja so authentisch!“

Wir alle wachsen unter unterschiedlichen Bedingungen auf – manche haben Geld, manche nicht. Manche werden erben, manche nicht. Manche sprechen Hochdeutsch, andere nutzen einen Dialekt. In diesem Workshop schauen wir gemeinsam darauf, was soziale Herkunft mit Chancen, Selbstbewusstsein und Sprache zu tun hat. Wir entdecken typische Vorurteile, die uns manchmal gar nicht auffallen. Ein verständlicher, offener Einstieg in das Thema Klassismus.

Lüchow, 22. April 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Salzwedel, 20. Mai 2026, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr


Di, 24.2.2026, 16:00 Uhr, Wustrow: Argumentationstraining gegen rechte Parolen

Rechten Parolen, sogenannter gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zunehmend auch Verschwörungserzählungen begegnen wir an der Bushaltestelle, in der Schlange an der Ladenkasse, in Wartezimmern, im familiären Umfeld oder in anderen Situationen: Widerspruch erfordert häufig Schlagfertigkeit.

In Übungen, Diskussionen und dem Erfahrungsaustausch erarbeiten wir uns mehr Sicherheit für couragiertes Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und andere menschenverachtende Äußerungen. Gleichzeitig wollen wir Gelegenheiten, in denen Gespräche mitdeinander möglich scheinen, erkennen und nutzen.

Ziele des Trainings sind:
• Rechte Parolen entlarven und ihnen begegnen können
• Eigene Ressourcen entdecken
• Handlungssicherheit in schwierigen Situationen gewinnen
• Gesprächskompetenz stärken

Kosten: Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Für die entstehenden Ausgaben freuen wir uns über eine Spende (Spendenempfehlung: 20–45 Euro).

Termin: Di 24.02.2026

Zeit: 16:00-20:00 Uhr

Ort: Tagungshaus KURVE Wustrow e.V., Kirchstr. 18, 29462 Wustrow/Wendland

Anmeldung: Eine Anmeldung ist per Mail unter aufstehengegenrassismus(at)kurvewustrow.org bis 2 Wochen vor Termin möglich.

Weitere Informationen: www.kurvewustrow.org/argumentationstrainings

https://www.kurvewustrow.org/termin/argumentationstraining-gegen-rechte-parolen-0


Fr, 27.2.2026, 9:00 Uhr, Halle: Tagung „Politisch Handeln im autoritären Sog: widerständig und solidarisch“

Ab jetzt ist es möglich, sich anzumelden: https://weiterdenken.de/de/politisch-handeln

Ob Inklusion und Bleiberecht, ob Gleichstellung und queere Orte, ob Umwelt und Kultur: Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. In Sachsen-Anhalt drohen im Herbst 2026 ein Wahlsieg der extremen Rechten und ihre Beteiligung an einer Landesregierung. Das hätte verheerende Auswirkungen über das Bundesland hinaus.

Noch aber ist nichts entschieden. Es gilt, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie.

Auf der Tagung wollen wir diskutieren, was das konkret heißt: Was kann den autoritären Sog stoppen? Worauf müssen wir uns aber auch vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft?

Programm und Anmeldung: https://weiterdenken.de/de/politisch-handeln

Wir würden uns sehr freuen, viele von Euch dort zu treffen!

Sehr herzliche Grüße, Rebecca Plassa und Geraldine Mormin von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Eine gemeinsame Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. Diese Tagung findet in Zusammenarbeit statt mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., Netzwerk Tolerantes Sachsen und Kulturbüro Sachsen e.V.

Mehrfachsendungen bitten wir zu entschuldigen!

Antidiskriminierungsregel

Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.  


Sa, 28.2.2026, 10:00 Uhr, Gemeinschaftshaus, Hitzacker: Workshop „Rechte und rassistische Parolen kontern“

Der Verein Dorfleben Hitzacker lädt Interessierte ein zum Workshop „Rechte und rassistische Parolen“. Er findet statt am Samstag 28. Februar von 10-17 Uhr im Saal des Gemeinschaftshauses der Genossenschaft Hitzacker/Dorf, Sarensecker Weg 8. Der Workshop ist öffentlich und kostenlos, Spenden sind willkommen.

Wie Sie auf rechte und rassistische Aussagen im Alltag reagieren, können Sie in diesem Workshop ausprobieren. Die Teilnehmenden erarbeiten Reaktionsmöglichkeiten, Hemmnisse und Lösungsansätze, ohne das Thema Rassismus umfangreich theoretisch zu ve tiefen.

Das Seminar soll Menschen dazu befähigen diskriminierende Stammtischparolen entschieden entgegenzutreten, wo immer sie ihnen begegnen. Praktische Übungen stehen deshalb im Mittelpunkt. Die Basis bildet eine kurze theoretische Einführung ins Thema und eine Betrachtung verschiedener Akteur*innen des Antifeminismus. Die Teilnehmenden werden gestärkt, sich klar gegen diskriminierende und menschenfeindliche Aussagen zu positionieren und zu widersprechen – im Bekannten- und Familienkreis, am Arbeitsplatz oder im Verein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten ab 16 Jahren sowie an Personen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren, in landwirtschaftlichen und metallverarbeitenden Betrieben und Gärtnereien und in der kommunalen Verwaltung tätig sind. 

Plätze sind begrenzt. Anmeldung bis 23. Februar bitte per Mail an r.hoefers@posteo.de Es gibt vegetarisches warmes Mittagessen (6 €/Person), kalte/warme Getränke gegen Spende.

Es ist die dritte und letzte Veranstaltung der Workshopreihe: „Mit gemeinsamer Stimme Demokratiefeinden widersprechen!, die von der Amadeus Antonio-Stiftung finanziell gefördert werden.

Veranstalter: Dorfleben Hitzacker e.V. in Kooperation mit der Gruppe „Wir gegen Rechts“ von der Genossenschaft Hitzacker/Dorf, der Nachbarschaftsgruppe gegen Rechts Hitzacker und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische verschwörungsideologische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.


So, 1.3.2026, 14:00 Uhr, Platenlaase: Veranstaltung zum Digitalen Unabhängigkeitstag

Jeden ersten Sonntag im Monat ab März 2026 findet im Kulturverein Platenlaase von 14 – 16 Uhr Beratung zum Thema digitale Unabhängigkeit statt. Das Känguru muss sich nämlich trennen. Nicht von Marc-Uwe Kling, sondern von Google. https://tube.tchncs.de/w/g2VxStKL9X38KvJymjFfyG 
Der di.day ist gedacht für alle, die digitale Laster los werden wollen. 
Möchtest du gern den E-Mail-Anbieter, die Social Media Plattform, die Suchmaschine, den Browser, den online-Händler oder den Instant Messenger wechseln, brauchst aber etwas Unterstützung oder mehr Information? Dann bist du beim Digitalen Unabhängigkeitstag richtig. Jeden 1. Sonntag im Monat, von 14 bis 16 Uhr sind Freiwillige im Kulturverein Platenlaase, um zu informieren und zu helfen. 

https://guteit.info/aktion.php#DID1


16.-18.3.2026, GSI, Bad Bevensen: Seminar „Allyship & Zivilgesellschaft – aktiv verbündet sein“

Allyship & Zivilgesellschaft – aktiv verbündet sein. Solidarisch und diskriminierungskritisch handeln

BUBildungsurlaub mgl.

Mit Blick auf aktuelle politische Entwicklungen und in Zeiten schrumpfender zivilgesellschaftlicher Räume (Shrinking Civic Space) erfordert Allyship ein noch bewussteres solidarisches und diskriminierungskritisches Engagement; egal ob privat, ehrenamtlich oder beruflich. Solidarität bedeutet dabei, sich aktiv und reflektiert für marginalisierte Gruppen einzusetzen, community-übergreifender zu arbeiten, und Räume gesellschaftlicher Teilhabe zurückzugewinnen (Reclaiming Civic Space). Es bedeutet, die eigenen Privilegien zu nutzen und Veränderung anzustoßen. Für die einen oder anderen mag das jedoch noch sehr abstrakt klingen oder verschiedene Herausforderungen mit sich bringen.

Gemeinsam diskutieren wir Fragen wie:

  • Was bedeuten Allyship und Solidarität genau?
  • Was bedeutet ein Shrinking Civic Space für mich/uns?
  • Wie diversitätsorientiert und diskriminierungskritisch ist mein eigener Blick?
  • Was bedeutet es, Privilegien bewusst und wirksam einzusetzen?
  • Wie sieht solidarisches Engagement aus, wenn Handlungsspielräume enger werden?
  • Wie können wir trotz gesellschaftlichen Gegenwinds Verbündete finden und sein?
  • Welche Rolle spielen gesellschaftliche Machtverhältnisse und meine eigene Identität dabei?
  • Wie komme ich ins Handeln?

Durch Leitfragen wie diese wollen wir uns theoretisch und praktisch damit auseinandersetzen, was Solidarität wirklich ist, was es nicht ist und wie wir selbst und andere Verbündete sein können. Zudem wollen wir einen erneuten Blick auf die Grundlagen zu unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen und -strukturen im deutschen Kontext werfen und ein intersektionales Verständnis dafür entwickeln, wie wir uns, vor allem in Zeiten wie diesen, miteinander solidarisieren können.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Multiplikator*innen der politischen Bildung, politisch Aktive, ehrenamtliche Helfer*innen sowie alle am Thema Interessierten, die im Rahmen ihrer Arbeit oder privat nachhaltig antidiskriminierend und solidarisch wirken wollen.

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.gsi-bevensen.de/seminare/20260316-allyship-zivilgesellschaft-aktiv-verbuendet-sein/